H. Theuerjahr
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Geschichte des Freundeskreises
Gründungsmitglieder
Junge Menschen

 

Die Entstehung und die bisherige Arbeit des Freundeskreises Heinz Theuerjahr e.V. Als Heinz  Theuerjahr 1991 nach langem Krankenlager gestorben war, trauerten seine Familie und zahllose Freunde um einen Menschen, der ihr Leben durch  seine Persönlichkeit  und seine Kunst bereichert hatte. Er hatte lange Jahre zurückgezogen und weit entfernt vom "Kunstbetrieb" im Bayerischen Wald gelebt. Sein Haus, das er vorwiegend mit eigenen Händen und mit Nachbarschaftshilfe gebaut hatte, wurde im Laufe der Jahre für viele Menschen zu einem Mittelpunkt ihres Lebens, ein Prozeß, den jeder auf seine Weise erlebte.  

Heinz Theuerjahr hatte die Gabe, Menschen unterschiedlichster Art zu verstehen und zu akzeptieren, wofür er Dank und Liebe erntete. Für ihn bedeuteten diese Menschen Geselligkeit, unbeschwerte Heiterkeit aber auch Besinnlichkeit und Nachdenklichkeit. Die Freunde gaben ihm die Möglichkeit über seine aktuelle Arbeit zu sprechen und sich mit den politischen und technischen Veränderungen der Welt außerhalb des Ateliers auseinander- zusetzen.  Ein sehr lebendiges Bild dieses in so vielfältiger Weise begnadeten Menschen würde entstehen, wenn mehrere Freunde ihre Begegnung mit Theuerjahr ganz subjektiv schildern würden.

So war es eine ganz natürliche Entwicklung, als sich Ende 1992 Freunde Theuerjahrs zusammenfanden und nach Wegen suchten, des verstorbenen Freundes zu gedenken und sich der Pflege seines Werkes zu anzunehmen. Nach einer Zeit des Nachdenkens wurde in Übereinstimmung mit der Witwe Frau Kreszenz (Zenzi) Theuerjahr und den Söhnen Heinrich und Hans-Georg am 30. April 1993 der Freundeskreis Heinz Theuerjahr e.V. ins Leben gerufen. Die Gemeinnützigkeit des Vereins ist anerkannt.

Nach seiner Gründung hat der Freundeskreis eine große Retrospektive in Bonn (Alexander-Koenig-Museum, 1995) durchgeführt, sich an der Ausrichtung einer Ausstellung im Kloster Asbach (1996) beteiligt und einen Film über Leben und Werk des Künstlers realisiert. Alle Aktivitäten wurden in enger Kooperation mit den Erben durchgeführt.  

Daneben wurden eine ganze Reihe privater Initiativen im Geiste des Freundeskreises und der Erben unternommen. 

1999 wurde im eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich für die Errichtung eines Museums für die Künstler des Bayerischen und Böhmischen Waldes einsetzt ("Das WALDINNERE")

Der Freundeskreis denkt darüber nach, in welcher Weise jüngere Menschen in seine Arbeit eingebunden werden können und hofft, daß die Internetseite, die sich des derzeit modernste Mediums der Information und Kommunikation bedient, diesem Ziele dienen wird.